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© Gerlinde Gruber 2009
if u use INTERNET EXPLORER please use RELEASE 8
Gerlinde Gruber übermalt Plakate.
Zum Sinn und Tun:
Die Seele unserer Gesellschaft ist die Werbung. Sie ist es die uns antreibt und unsere Vorlieben und unsere Lust definiert. Die Gesellschaft hat sich dem Konsum verschrieben, so werden wir von ihm konsumiert. Die ganze Stadt ist zuplakatiert. Der kreative Raum ist beschränkt - ich hole mir meinen Teil zurück: Ich betrachte Plakate als meinen Boden.
Das Plakatdesign wird verändert: Ob neue Bedeutungen kreiert oder vorhandene Bedeutungen herausgearbeitet werden, resultiert aus den bestehenden Formen und Farben der Plakate. Der Prozess der Veränderung ist zu einem großen Teil vorgegeben. Die Strategie ist Ergebnis meiner Wahrnehmung.
Der Betrachter soll meine Bedrängung nachempfinden oder an sich selbst erkennen wie er bedrängt wird.
Gerlinde Gruber trägt kopfloch. Das kopfloch kann alles oder nichts sein, gleich einem schwarzen Loch. Viel kann entstehen - alles muss fallen.